Alter Schrank, durchgesessenes Sofa, ausgediente Matratze: Beim Umzug kommt fast immer Sperrmüll zusammen. Dieser Guide zeigt dir ehrlich, wie du in Berlin bei der BSR anmeldest, was das kostet, welche Wege gratis sind – und wie du alte Möbel am besten schon vor dem Packen loswirst.
Anmeldung bei der BSR
Sperrmüll wird in Berlin über die BSR angemeldet – online im Buchungsformular oder telefonisch. Ein fester Termin wird dir zugeteilt.
Bis 3 m³ oft gratis
Kleinmengen kannst du auf den BSR-Recyclinghöfen meist kostenlos selbst anliefern. Erst die Abholung an der Haustür kostet.
Nur echte Möbel
Sperrmüll sind sperrige Einrichtungsgegenstände wie Schränke, Sofas oder Matratzen – kein Bauschutt, keine Elektrogeräte, keine Schadstoffe.
Ideal beim Umzug
Vor dem Umzug ausmisten spart Kartons, Transportvolumen und am Ende bares Geld. Was mit muss, planst du gleich mit.
Die verbindliche, offizielle Quelle für Anmeldung, aktuelle Preise und Termine ist die Berliner Stadtreinigung auf bsr.de sowie dein Bezirk auf berlin.de. Dieser Guide ersetzt die BSR nicht – er hilft dir, den passenden Weg zu wählen.
Die Abholung läuft in Berlin über die BSR. So gehst du vor – online genauso wie am Telefon.
1. Sperrmüll erfassen
Schreib dir auf, was weg soll, und schätze die Menge in Kubikmetern. Die BSR berechnet den Preis nach Volumen – ein grober Überblick reicht für die Buchung.
2. Online oder telefonisch buchen
Melde die Abholung im BSR-Buchungsformular auf bsr.de an oder ruf die Kundenberatung unter 030 7592-4900 an. Du gibst Adresse, Menge und Art der Gegenstände an.
3. Termin bestätigen
Du bekommst einen Abholtermin genannt. In gefragten Zeiten kann die Wartezeit einige Wochen betragen – buche also früh, gerade vor einem Umzug.
4. Bereitstellen
Am Vorabend oder Morgen des Termins stellst du den Sperrmüll gut zugänglich bereit, meist am Straßenrand vor dem Haus – so, dass niemand behindert wird.
5. Abholung
Das BSR-Team holt die Sachen zum vereinbarten Termin ab. Fertig – ohne dass du selbst einen Transporter organisieren musst.
Tipp für Umziehende
Weil die Wartezeit auf einen Abholtermin mehrere Wochen betragen kann, meldest du deinen Sperrmüll am besten an, sobald der Umzugstermin steht. Dann sind Schrank und Sofa weg, bevor der Transporter kommt – und du zahlst nicht fürs Mitschleppen von Dingen, die du ohnehin loswerden willst.
Von gratis bis Festpreis – welcher Weg sich lohnt, hängt von Menge, Zeit und deinem Fahrzeug ab. Die Richtwerte helfen bei der Einordnung.
Recyclinghof (Selbstanlieferung)
Du bringst den Sperrmüll selbst zum BSR-Hof. Ideal für kleine Mengen – setzt aber ein passendes Fahrzeug voraus.
Kieztage / Aktionstage
An festen Terminen sammelt die BSR in einzelnen Kiezen kostenlos. Praktisch, wenn dein Umzug zeitlich dazu passt.
BSR-Abholung an der Haustür
Bequeme Abholung ohne eigenen Transport. Preis richtet sich nach Menge; es gibt ermäßigte, Standard- und Express-Modelle.
Selbstanlieferung größerer Mengen
Wird nach Gewicht abgerechnet, mit einem Mindestbetrag. Relevant erst bei größeren Räumungen.
Privater Entsorger / Abholdienst
Kommerzielle Anbieter holen oft kurzfristig ab und tragen aus der Wohnung – meist teurer als die BSR, dafür flexibler.
Alle Angaben sind Richtwerte zur Orientierung. Die BSR-Gebühren ändern sich jährlich – die verbindlichen Preise für dein Stichjahr findest du immer aktuell auf bsr.de.
Sperrmüll sind sperrige Einrichtungsgegenstände. Alles, was Schadstoffe enthält oder als Bauabfall gilt, muss getrennt entsorgt werden.
Gehört zum Sperrmüll
Gehört NICHT zum Sperrmüll
Elektrogeräte, Schadstoffe und Bauabfälle nimmt die Sperrmüllabfuhr nicht mit. Wohin sie stattdessen gehören, steht bei der BSR und deinem Bezirk auf berlin.de.
Bevor du zahlst, lohnt der Blick auf die Alternativen – manche sind kostenlos, andere nehmen dir beim Umzug richtig Arbeit ab.
Verschenken statt entsorgen
Gut erhaltene Möbel finden über Verschenkemärkte, Kleinanzeigen-Portale oder soziale Kaufhäuser schnell neue Besitzer. Das ist kostenlos, nachhaltig – und oft schneller als ein BSR-Termin.
Recyclinghof selbst anfahren
Wer ein passendes Fahrzeug hat, bringt Kleinmengen kostenlos zum BSR-Hof. Beim Umzug lässt sich das gut mit dem gemieteten Transporter verbinden.
Entrümpelung bei großer Menge
Steht eine komplette Wohnungs- oder Kellerräumung an, übernimmt ein Entrümpelungsdienst das Ausräumen und Entsorgen in einem Rutsch. Das ist ein eigenes Gewerk – für den reinen Sperrmüll reicht meist die BSR.
Direkt beim Umzug mitdenken
Am einfachsten trennst du dich von alten Möbeln, bevor gepackt wird. Was nicht mitkommt, wird vorher angemeldet oder gespendet – der Rest zieht schlank mit um.
Zuständig für die Sperrmüllentsorgung ist berlinweit die BSR. Die Recyclinghöfe stehen dir unabhängig von deinem Wohnbezirk offen – du musst also nicht zum Hof in deinem eigenen Kiez fahren, sondern kannst den nehmen, der auf deiner Umzugsroute liegt. Öffnungszeiten und Standorte findest du auf bsr.de.
Ein Wort zur illegalen Entsorgung: Sperrmüll ohne Anmeldung dauerhaft auf die Straße oder neben Container zu stellen, ist kein Kavaliersdelikt. In Berlin drohen dafür spürbare Bußgelder. Der angemeldete Weg über die BSR oder der Recyclinghof sind nicht nur legal, sondern am Ende auch der geringere Aufwand.
Achte außerdem auf die kostenlosen Kieztage: An diesen Aktionstagen sammelt die BSR in einzelnen Kiezen gratis. Passt so ein Termin zufällig in dein Umzugsfenster, sparst du dir die Abholgebühr komplett – die Termine stehen rechtzeitig auf berlin.de und bei der BSR.
Ein Umzug ist der beste Moment zum Ausmisten. Was du vorher aussortierst und anmeldest, muss weder verpackt noch getragen noch bezahlt werden. Der Rest zieht schlank mit um – am entspanntesten mit geprüften Berliner Partnerbetrieben, die wir für dich zusammenbringen.
Sperrmüll wird in Berlin über die BSR (Berliner Stadtreinigung) angemeldet – entweder online über das Buchungsformular auf bsr.de oder telefonisch bei der Kundenberatung unter 030 7592-4900. Du gibst deine Adresse, die ungefähre Menge und die Art der Gegenstände an und bekommst einen Abholtermin genannt. Die BSR ist die offizielle Stelle dafür; diese Seite erklärt nur den Ablauf.
Kleinmengen bis rund 3 Kubikmeter kannst du auf den BSR-Recyclinghöfen meist kostenlos selbst anliefern. Die bequeme Abholung an der Haustür kostet je nach Menge etwa ab 50 bis 100 Euro; für größere Mengen wird nach Gewicht abgerechnet. Private Anbieter arbeiten mit eigenen Festpreisen. Die aktuellen, verbindlichen Gebühren stehen immer auf bsr.de.
Ja, es gibt gebührenfreie Wege: die Selbstanlieferung von Kleinmengen auf den BSR-Recyclinghöfen sowie die kostenlosen Kieztage beziehungsweise Aktionstage, an denen die BSR in einzelnen Kiezen sammelt. Gut erhaltene Möbel lassen sich außerdem über Verschenkemärkte oder Kleinanzeigen weitergeben, statt sie zu entsorgen.
Zum Sperrmüll gehören sperrige Einrichtungsgegenstände wie Schränke, Sofas, Betten, Matratzen und Teppiche. Nicht dazu zählen Bauschutt, Elektrogeräte wie Kühlschrank oder Waschmaschine, Autoreifen, Batterien sowie Farben, Lacke und andere Schadstoffe – diese müssen getrennt und über die dafür vorgesehenen Wege entsorgt werden.
Das hängt von der Auslastung ab. In gefragten Zeiten kann die Wartezeit auf einen BSR-Abholtermin einige Wochen betragen. Vor einem Umzug lohnt es sich deshalb, den Termin früh zu buchen, damit die alten Möbel rechtzeitig vor dem Umzugstag weg sind.
Nur zum bestätigten Abholtermin und so, dass niemand behindert wird. Sperrmüll ohne Anmeldung dauerhaft auf die Straße zu stellen, gilt als illegale Entsorgung und kann in Berlin mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden. Melde die Abholung also vorher an oder nutze einen Recyclinghof.
Am entspanntesten ist es, vor dem Packen auszumisten: Was nicht mit in die neue Wohnung soll, meldest du frühzeitig bei der BSR an oder verschenkst es. So ziehst du mit weniger Volumen um, sparst Kartons und Transportkosten. Was mitkommt, planst du direkt mit deinem Umzug in Berlin ein.
Sperrmüll ist weg, jetzt fehlt nur noch der Umzug. Frag deinen Umzug in Berlin kostenlos an – geprüfte Partnerbetriebe melden sich mit einem Festpreis.
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